Sein Standard

 

Der Standard des Labrador Retrievers herausgegeben vom englischen Kennel Club übernommen von der F.C.I.
FCI Standard Nr. 122 / 20.01.2012 / DE
Übersetzung: Uwe H.Fischer, ergänzt und űberarbeitet Christina Bailey
Offizielle Originalsprache (EN)
Ursprungsland: Großbritannien
Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) hat am 20. Januar 2012 aktualisierte Standards herausgegeben.

 

Datum der Publikation des gültigen offiziellen Standards : 13.10.2010.
Verwendung : Apportierhund
Klassifikation FCI: Gruppe 8 Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde
Sektion 1 Apportierhunde
Mit Arbeitsprüfung

 


Allgemeines Erscheinungsbild
Kräftig gebaut, kurz in der Lendenpartie, sehr rege, (welches űbermäßiges Gewicht oder Substanz aussschließt); breiter

Laufender Labrador Retriever

Oberkopf; breit und tief in Brust und Rippenkorb; breit und stark in Lende und Hinterhand.

Charakteristika / Wesen
Ausgeglichen, sehr aufgeweckt. Vorzügliche Nase, weiches Maul; begeisternde Wasserfreudigkeit. Anpassungsfähiger, hingebungsvoller Begleiter. Intelligent, eifrig und willig, mit großem Bedürfnis seinem Besitzer Freude zu bereiten. Von freundlichem Naturell, mit keinerlei Anzeichen von Aggressivität oder deutlicher Scheue.


Kopf

Oberkopf:
Schädel: Breit, gut modelliert ohne fleischige Backen.
Stopp: Deutlich ausgeprägt.

Gesichtsschädel:
Nasenschwamm: Breit, gut ausgebildete Nasenlöcher.
Fang: Kraftvoll, nicht spitz.
Kiefer/Zähne: Kiefer von mittlerer Länge; Kiefer und Zähne kräftig mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigen Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.
Augen: Mittelgroß, dabei Intelligenz und gutes Wesen zeigend, braun oder haselnussfarben.
Ohren: Nicht groß oder schwer, dicht am Kopf anliegend, hoch und ziemlich weit hinten angesetzt.

Hals:
Trocken, stark, kraftvoll, in gut gelagerte Schultern übergehend.

Körper:
Obere Profillinie : Obere Linie gerade.
Lendenpartie : Breit, kurz und kräftig.
Brust: Von guter Breite und Tiefe, stark gewölbter, fassförmiger Rippenkorb. Dieser Eindruck darf nicht durch übermäßiges Gewicht erreicht werden.

Rute:
Kennzeichnendes Merkmal, sehr dick am Ansatz, sich allmählich zur Rutenspitze verjüngend, mittellang, ohne Befederung, jedoch rundherum stark mit kurzem, dickem und dichtem Fell bedeckt, damit in der Erscheinung “rund”, dies wird mit “Otterschwanz” umschrieben. Kann fröhlich, sollte jedoch nicht gebogen über dem Rücken getragen werden.

Gliedmassen

Labrador Retriever Vorhand und Hinterhand

Vorderhand:
Allgemeines: Vorderläufe vom Ellenbogen bis zum Boden gerade, sowohl von vorne als auch von der Seite betrachtet.
Schultern : Schulterblätter lang, schrägliegend.
Unterarm: Vorderläufe von guter Knochenstärke und gerade.
Vorderpfoten: Rund, kompakt; gut aufgeknöchelt und mit gut ausgebildeten Ballen.

Hinterhand:
Allgemeines: Gut ausgebildete Hinterhand, zur Rute hin nicht abfallend.
Knie: Gut gewinkelt.
Sprunggelenke: Hacken tiefstehend. Kuhhessigkeit im höchsten Masse unerwünscht.
Hinterpfoten: Rund, kompakt, gut aufgeknöchelt und mit gut ausgebildeten Ballen.

Gangwerk Labrador Retriever


Gangwerk:
Frei, raumgreifend, dabei in Vor- und Hinterhand gerade und parallel.

Haarkleid

Haar: Kennzeichnendes Merkmal, kurz, dicht, nicht wellig, ohne Befederung, fühlt sich ziemlich hart an; wetterbeständige Unterwolle.

Farbe : Einfarbig schwarz, gelb oder leber/schokoladenbraun. Gelb reicht von hellcreme bis fuchsrot. Ein kleiner weißer Brustfleck ist statthaft.

Grösse:
Ideale Widerristhöhe: Rüden 56-57 cm,
Hündinnen 54-56 cm.

Fehler:
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist und seiner Fähigkeit, die verlangte rassetyische Arbeit zu erbringen.

Disqualifizierende Fehler:
• Aggressive oder übermäβig ängstliche Hunde.
• Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

N.B.: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

 

 

 

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© seit 2004 Claudia Pelzer